Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für Leistungen von Voidra – Inhaber Ugur Cemal Akar
§ 1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge über Leistungen zwischen Voidra, Inhaber Ugur Cemal Akar, Alter Teichweg 32, 22081 Hamburg (nachfolgend „Anbieter"), und dem Auftraggeber (nachfolgend „Kunde"). Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur bei ausdrücklicher schriftlicher Bestätigung durch den Anbieter.
§ 2 Vertragsgegenstand
Der Anbieter erbringt Dienstleistungen rund um die Erstellung und Einrichtung von Onlineshops sowie die Erstellung betriebswirtschaftlicher Planungen (Businesspläne). Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen schriftlichen Angebot. Der Anbieter leistet keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung.
§ 3 Vertragsschluss
Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar. Nach einer Anfrage erstellt der Anbieter ein individuelles, schriftliches Festpreis-Angebot. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde dieses Angebot annimmt (in Textform, z. B. per E-Mail).
§ 4 Preise und Zahlung
Es gelten die im jeweiligen Angebot genannten Preise. Sofern nicht anders vereinbart, sind 50 % bei Auftragserteilung und die restlichen 50 % nach Abnahme (§ 7) fällig. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen. [Umsatzsteuer-Hinweis je nach Steuerstatus – siehe Impressum.]
§ 5 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt alle für die Leistung erforderlichen Inhalte und Zugänge rechtzeitig bereit (z. B. Produktbilder, Preise, Logo, Texte, notwendige Konten). Der Kunde sichert zu, dass er zur Nutzung übergebener Inhalte berechtigt ist und keine Rechte Dritter verletzt werden. Verzögert sich die Leistung durch fehlende Mitwirkung, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend.
§ 6 Leistungszeit
Genannte Zeiträume (z. B. „Go-live in ca. 14 Werktagen") sind Richtwerte und beginnen erst, wenn die erforderlichen Inhalte und Zugänge des Kunden vollständig vorliegen. Verbindliche Termine bedürfen einer ausdrücklichen Vereinbarung.
§ 7 Abnahme
Nach Fertigstellung stellt der Anbieter die Leistung zur Abnahme bereit. Der Kunde prüft sie und erklärt die Abnahme oder benennt Mängel. Eine Korrekturschleife im vereinbarten Umfang ist inklusive. Die Leistung gilt als abgenommen, wenn der Kunde sie in Betrieb nimmt oder nicht innerhalb von 14 Tagen begründet widerspricht.
§ 8 Nutzungsrechte und Übergabe
Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde die Zugänge zu den für ihn eingerichteten Systemen (Domain, Shop-Konto, Zahlungskonto laufen auf den Kunden). An eigens erstellten Arbeitsergebnissen räumt der Anbieter dem Kunden die zur vereinbarten Nutzung erforderlichen Rechte ein. Verträge mit Drittanbietern (z. B. Shop-Miete, Zahlungsdienstleister) schließt der Kunde in eigenem Namen.
§ 9 Laufende Betreuung
Eine optionale monatliche Betreuung ist gesondert vereinbar, freiwillig und monatlich kündbar. Sie ist keine Voraussetzung für die Beauftragung eines Pakets.
§ 10 Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Offensichtliche Mängel sind im Rahmen der Abnahme zu rügen. Der Anbieter bessert berechtigt gerügte Mängel innerhalb angemessener Frist nach.
§ 11 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. [Diese Klausel unbedingt fachlich prüfen lassen.]
§ 12 Datenschutz
Es gilt die Datenschutzerklärung. Personenbezogene Daten werden nur im erforderlichen Umfang und nach den geltenden Vorschriften verarbeitet.
§ 13 Widerrufsrecht für Verbraucher
Ist der Kunde Verbraucher, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. [Sobald Leistungen an Verbraucher verkauft werden, ist hier eine vollständige, rechtskonforme Widerrufsbelehrung samt Muster-Widerrufsformular einzufügen – über einen Rechtstexte-Dienst.] Im reinen B2B-Geschäft besteht kein Verbraucherwiderrufsrecht.
§ 14 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort und – soweit zulässig – Gerichtsstand ist Hamburg. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform.
Stand:
